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16.06.2016 - 08:00

IP-Telefonie (VoIP) - alle reden davon . . . Teil 2

. . . und was heisst es für mich?   IP- oder Internet-Telefonie ist zwischenzeitlich eines der Themen, dass Unternehmer und IT-Verantwortliche umtreibt und Umtriebe gibt. Mit einer zeitgerechten Vorbereitung und Einführung bevor die Info "es wird abgeschaltet" ins Haus flattert, lässt sich das Projekt mit Ruhe angehen und organisiert durchziehen.

Für die Umstellung auf VoIP-Telefonie ist eine gute Planung und eine strukturiere Vorgehensweise die Voraussetzung, damit die Umstellung zuverlässig funktioniert. Im privaten Bereich werden die Haushalte wohl mit guten Paketlösungen rechnen dürfen. Abgesehen davon, wer zuhause schon andere Lösungen wie Internet-TV hat oder via andern Anbietern telefoniert, telefoniert ja bereits digital!

Für die Unternehmensseite ist eine individuelle Prüfung der Anforderungen, Vorstellungen und Optionen sicher von Vorteil, da neue Technologien auch immer neue Möglichkeiten eröffnen: denn möglich ist fast alles – wie immer eine Fragen von Preis, Funktionalität und Bedürfnissen.

Die Vorteile gegenüber der konventionellen Telefonie sind umfangreich und verlockend. Die VoIP-Technologie verursacht jedoch unbestritten einen gewissen Aufwand: es werden andere, eventuell neue Verkabelungen und Anschlussdosen notwendig, und natürlich sind die Geräte für die ergänzende Anbindung der Telefonie ans Internet zu prüfen. Die Einstellungen werden komplexer und damit bestehen neue Fehlerquellen.

Eine detaillierte Vorbereitung besteht aus drei Teilen: Analyse | Zieldefinition | Implementation

Analyse der IST-Situation: was habe ich so alles? Was brauche ich auch nachher noch unbedingt? Möchte ich gewisse Geräte (z. B. eine neuere Telefonanlage) auch weiter nutzen? Welche Verträge bestehen und welche Kündigungsfristen haben diese?

Zielformulierung: was möchte ich haben? Möchte ich die Telefonanlage weiter im Haus, oder kann ich mir vorstellen, diese nur noch virtuell zu haben? Welche Geräte müssen welche Reichweite haben? Diese und noch ganz viele weitere Fragen sollten zusammen mit der IST-Analyse möglichst detailliert zusammengestellt werden. Je klarer die Zielsetzungen und Bedingungen, desto bedürfnisorientierter können die Vorgaben und Anforderungen festgelegt werden.

Bei der Infrastruktur sollte Wert auf ein stabiles Netzwerk, dafür ausgerichtete Peripheriegeräte und eine solide Datenanbindung gelegt werden. Wer hier spart, würde sich der Gefahr von Einbussen in der Telefonie aussetzen: unterbrochene Verbindungen, abgehackte Gespräche und einen Kunden, den man nicht versteht - genau die Dinge, die der VoIP Technologie in der Vergangenheit einen schlechten Ruf bescherten.

Implementation: Die Beschaffung und Implementation und damit die Realisation sind dann gemeinsam zu terminieren, zu testen und dann einzuführen. Die Umstellung bedarf des Zusammenspiels aller Komponenten und Beteiligten, sei dies die Firewall, der Internetanbieter oder der Hosting-Dienstleister der neuen virtuellen Telefonanlage (PBX).

Damit Ihr VoIP Projekt erfolgreich umgesetzt werden kann, ist eine ausreichende Vorlaufzeit und die Bereitstellung der eigenen Ressourcen notwendig. Planen Sie Ihre Umstellung frühzeitig und sprechen Sie mit Ihrem IT-Partner.

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