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06.06.2016 - 13:40

IP-Telefonie (VoIP) - alle reden davon . . . Teil 1

. . . aber was ist heisst das eigentlich?   Seit einiger Zeit ist bekannt, dass die bisherige Technologie für unsere Telefongespräche pensioniert wird: die Swisscom wird unsere ISDN- und analogen Telefonanschlüsse bis Ende 2017 abstellen. . . und was kommt dann?

Die "neue" Technologie hat schon verschiedene Namen erhalten - man spricht von IP-Telefonie, Internettelefonie oder mit der englischen Abkürzung von VoIP, was "Voice over Internet Protocol" bedeutet. Damit gemeint ist schliesslich, dass die Übertragung der Sprachinformation nicht mehr in einer eigenen Telefonleitung, sondern zerlegt in Datenpakete über das allgemeine Datennetz, also über das Internet, erfolgt.

So "neu" nun ist diese Art der Kommunikation inzwischen auch nicht mehr: die allerersten Versuche gehen bereits auf die 1990er Jahre zurück und sind damit also auch schon rund 20 Jahre alt. Ende der 1990er Jahr und in den ersten 2000er-Jahren machte die Entwicklung grössere Fortschritte und wird nun die Zukunft sein.

Was passiert denn da genau?

Bisher hatten wir ein Festnetz, in welchem jede Nummer einen definierten Anschluss an einem bestimmten Ort darstellte. Wer also eine Nummer wählte, der wurde von der Zentrale direkt an einen geographisch fixen Anschluss verbunden.

Bei der VoIP-Technologie erfolgt der Anschluss ans Internet über die sogenannte IP-Adresse. Diese Adresse wird (mit gewissen Ausnahmen), aufgrund der unzähligen Geräte, die sich an diesem Netz befinden, bei der Anmeldung oder dem Aufstarten des Computers aus dem Netz "gezogen" und wird mit dem Abstellen wieder freigegeben. Damit hat ein Endgerät zwar noch eine zugewiesene Rufnummer, aber keine fixe Adresse mehr im Internet.

Damit das System trotzdem weiss, wohin es den Anruf auf eine bestimmte Nummer leiten muss, bestehen sogenannte Dienstserver. Die Teilnehmer beziehungsweise deren Telefongeräte melden sich am Dienstserver ihrer Telefonieprovider an und der ist dann die Drehscheibe für die Verbindungen und stellt sicher, dass die Datenpakete zwischen Anrufer und Angerufenem richtig adressiert werden.

Für die VoIP-Telefonie braucht es also eine gut funktionierende Anbindung ans Internet, entsprechende Telefonie-Endgeräte und die richtige Konfiguration der lokalen Router, Switches und Firewalls, damit sorgen-, störungs- und unterbruchsfrei telefoniert werden kann.

Mehr Infos auf dem Weg zum Telefonieren mit den 1en und 0en finden Sie in unserem zweiten Teil . . .